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Ihr Moderator ist Karen Ostertag, GANYMED GmbH




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Name:
Ulrike Reitersdorf (UlrikesWelt@gmx.net)
Datum:Do 06 Mai 2010 11:59:53 CEST
Betreff:Lob
 

Sehr geehrte Frau Ostertag,
heute sind die Gehhilfen gekommen, und ich kann mich nur herzlich bedanken. Im Vergleich zu den Kassenmodellen sind sie nicht nur formschöner und leichter, ich habe sofort deutlich eine Entlastung meiner Handgelenke gespürt. Das absolute Highlight ist aber, dass ich sie jetzt überall problemlos abstellen kann, ohne dass ich mir Gedanken machen muss, wo und wie ich sie später einsammeln muss- einfach topp!
Vielen Dank noch einmal, ich werde sie auf jeden Fall weiterempfehlen!
Mit freundlichen Grüßen
U.Reitersdorf

 
 
10


Name:
GANYMED (info@ganymed.eu)
Datum:Do 04 Mär 2010 20:02:57 CET
Betreff:Thema Klacken
 

Sehr geehrter Herr Mommsen,

ganz einfach: die Gehhilfen haben unten eine sogenannte Überfallhülse, die muß stramm über das Außenteleskop geschoben werden, sonst ist sie nicht fertig montiert - und dann ist das Klackern weg. Aber es ist wichtig, Innen- und Außenteleskop dürfen kein Spiel haben, was man natürlich am Geräusch sofort erkennt.

Wenn es nicht mit der Handkraft reicht: Clip zur Höhenverstellung rausnehmen und Gehhilfe fest auf den Boden stemmen, dann Höheneinstellung erneut vornehmen.

Alles Gute weiterhin!
Karen Ostertag

 
 
9


Name:
Ludwig Mommsen (creation1@agenc.de)
Datum:Do 04 Mär 2010 18:04:16 CET
Betreff:Ganymed Gehhilfen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchte ich mich mit einem vielleicht etwas exotischen Fall an Sie wenden. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.

Eine Kollegin, sonst kein Kind von Traurigkeit, hat sich leider beim Bergwandern in einem Pyrenäenausläufer eine Ermüdungsfraktur des rechten Wadenbeins zugezogen. Nach mehreren Versuchen mit stinknormalen Krücken, die rasch eine Sehnenscheidenentzündung in beiden Händen (rechts ganz schlimm, links zum Glück nur im Ansatz) nach sich zogen, hat sie sich auf mein Anraten endlich die Ganymed Unterarmgehhilfen beschafft, die sie um einiges mobiler und ihre Hände fast beschwerdefrei machen; sie kann sogar ihr Leergut zu Aldi schleppen.

Es gibt nur ein kleines, aber sehr hartnäckiges Problem: Die Ganymeds machen merkwürdige Klickgeräusche beim Gehen, was meine Kollegin regelmäßig aus der Fassung bringt. Meine Versuche, ihr die Mechanik der Gehhilfen und die unvermeidliche Beanspruchung des Materials durch ihr Körpergewicht (sie wiegt etwa 52 kg) zu erklären, blieben bisher erfolglos.

Meine Frage an Sie ist nun: Was kann man tun? Gibt es ein Mittel gegen das Klicken? Kann man vielleicht mit Maschinenfett nachhelfen?

 
 
8


Name:
Jan T. (tobis101@web.de)
Datum:Sa 16 Jan 2010 22:57:44 CET
Betreff:Erfahrungsbericht Ganymed Gehhilfen
 

Sehr geehrte Frau Ostertag,

ich möchte Ihnen hiermit bei dickes Lob für diese Gehhilfen aussprechen. Auf der Rehacare 2009 sind mir die Ganymeds erstmals begegnet. Ich habe sofort gemerkt, daß es sich mit diesen Gehhilfen anders geht. Letzte Woche habe ich mir sie dann gekauft.

Wegen Arthrose in den Sprunggelenken bin ich auf Orthesen oder zeitweise eine Gehhilfe angewiesen. Seit einiger Zeit habe ich für den Fall der Fälle einen Gehstock im Auto liegen. Dieser ist in der Benutzung zwar sehr handlich, mir ist er aber bei stärkerer Belastung zu wackelig. Die Unterarmstütze bietet zwar sehr viel Halt, ist aber unhandlich. Die Ganymeds sind die perfekte Mischung aus Handstock und Unterarmgehstütze. Sie vereinen die Handlichkeit des Gehstocks mit der Stabilität der Unterarmstütze. Ein riesen Vorteil ist der, daß die Ganymedstützen einmal abgestellt einfach nicht umkippen wollen, egal wo und wie unüberlegt man sie abstellt. Die Stützen liegen perfekt in der Hand und belasten die Arme deutlich weniger als herkömmliche Gehhilfen. Ganz nebenbei sehen sie klasse und gar nicht behindert aus. Aufgrund verschiedener Verletzungen mußte ich schon oft genug mit herkömmlichen Gehhilfen gehen. Ich kenne also den Unterschied.

Mit den Ganymeds habe ich die für mich perfekten Gehhilfen gefunden. Ich habe sie schon mehrfach weiter empfohlen. Vielen Dank!!!!

 
 
7


Name:
Arne Gemeinholzer (agemeinholzer@web.de)
Datum:Mo 28 Dez 2009 15:43:15 CET
Betreff:Erfahrungsbericht Ganymed UAGST
 

Nach mehreren Jahren mehr schlechten als rechten "Gehens" mit normalen Gehstützen bin ich durch eigene Recherche auf die Ganymed-Stützen aufmerksam geworden. Mittlerweile habe ich nun schon das zweite Paar in Verwendung, eben weil ich mich mit diesen wirklich ergonomischen Gehstüzen halbwegs im Rahmen meiner Möglichkeiten fortbewegen kann.
Durch die Schwerpunktverlagerung nach vorne ist es mir möglich, trotz Polytrauma nach Motorradunfall (Acetabulumfraktur bzw. HTEP, Tibiakopffraktur, Radiustrümmerfraktur, in der Folge Dupuytren und M. Lederhose sowie laterale Fersensporne, chron. Schmerzsyndrom usw.) ein wenig "gerade" zu gehen. Die relativ weiche und breite Griffpolsterung verteilt den Druck auf die Handflächen deutlich besser als andere Modelle - auch sog. "ergonomische" Krücken, ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen, zumal die Ganymed-Stützen auch optisch sehr ansprechend sind - ich wurde schon von vielen Leuten darauf angesprochen, sie sehen von vorne ja fast wie Spazierstöcke aus.
Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass sich die Ganymed-Stützen durch die abgewinkelte Form viel besser als herkömmliche an meinem Fahrrad befestigen lassen, denn Radfahren geht bei mir trotz der Stützen besser als Laufen.

 
 
6


Name:
Francine Bobillier (@francine.bobillier@gmx.ch)
Datum:Do 29 Okt 2009 16:27:43 CET
Betreff:Erfahrungsbericht
 

Der Unfall: Ich wartete am Fussgängerstreifen. Ein 80-jähriger Lenker hielt an, ich marschierte los und er fuhr dann mit Vollgas ab, wie eine Rakete, als ich vor seinem Auto gelangte! Ich wurde aufgeladen und weggespickt.

Die Folgen: Davongetragen habe ich ein total kaputtes Kniegelenk inkl. lädiertes Schienbein. Deswegen bin ich seit acht Monaten auf Gehhilfen angewiesen und habe mit den herkömmlichen Krücken die reinste Hölle erlebt. Nach ganz kurzer Zeit bereiteten mir die Schultern und Oberarme grosse Schmerzen, sodass ich in der Reha meistens mit dem Rollstuhl unterwegs war. Dazu bekam ich Blasen an den Händen, die Daumenwurzeln schmerzten, die beiden kleinen Finger und Ringfinger waren am Aussenrand von oben bis unten gefühlslos. Auch bei schlussendlich erlaubter Vollbelastung des Beines gingen diese Schmerzen nicht zurück, sodass ich immer weniger marschiert bin, am Schluss blieb ich praktisch immer zu Hause. Und meine Muskulatur verkümmerte immer mehr.

Ganymed: In diesem Zustand las ich in einem Forum über Impressionsfrakturen, dass es andere, fantastische Gehhilfen geben würde, ich ging sofort auf die Homepage Ganymed und danach unverzüglich zu meinem Arzt, um mir diese verschreiben zu lassen. In der Nordschweiz kennt man Ganymed nicht, und ich würde im Nachhein die Stöcke per Internet bestellen. Ich lebe aber an der Grenze und habe sie in Deutschland in einer Apotheke bekommen. Ich hatte Glück: meine Krankenkasse hat sie kommentarlos bezahlt, was nicht selbstverständlich ist, denn in Deutschland gekaufte Medikamente wurden mir später nicht vergütet.
Mit den Ganymed gingen die Schmerzen nach und nach zurück, einzig links sind Oberarm/Schulter noch nicht schmerzfrei, aber die Gefühlsprobleme in den Fingern, die Blasen in den Handflächen und Schmerzen an Händen, Handgelenken und rechter Schulter/Oberarm sind total weg. Ich lebe in einem Städtchen mit Kopfpflaster, und da schätze ich die Ganymed noch mehr, denn sie haften zuverlässig und ich bin damit nie ausgerutscht wie mit den andern Stöcken, auch bei Nässe nicht! Einzig auf ganz glatten, nassen Oberflächen wie Dolendeckel oder Geschäftseingänge mit nassen Marmorböden usw. muss man aufpassen, dass man die Stöcke ganz gerade aufsetzt, sonst rutscht man doch aus. Mit den normalen Stöcken sei es aber weit schlimmer, wurde mir gesagt. Selber kann ich es nicht beurteilen, denn ich war mit den üblichen Stöcken aus lauter Schmerzen so eingeschränkt, dass ich fast nicht mehr nach Aussen gegangen bin, erst recht nicht bei Regenwetter! Mit den üblichen Stöcken rutschte ich aber, wie vorher erwähnt, sogar auf trockenem Strassenpflaster aus. Ich habe sie übrigens sofort entsorgt, nachdem ich die Ganymed ausprobiert hatte!

Jetzt bin ich dank meiner Ganymed mobil und erst noch schick! Immer wieder werde ich angesprochen, die Leute wollen die Stöcke ausprobieren und staunen wenn ich sie irgendwo aufhänge. Schade, dass sie nicht bekannter sind, auch die Ärzte hier kennen sie nicht! Ich bin sehr dankbar, dass ich auf Umwegen darauf aufmerksam gemacht wurde, denn ICH WÜRDE MEINE GANYMED UM NICHTS IN DER WELT WIEDER MIT DEN ÜBLICHEN GEHHILFEN UMTAUSCHEN!

 
 
5


Name:
Regula Abt (regula.abt@hebamme.nu)
Datum:Fr 09 Okt 2009 19:08:40 CEST
Betreff:Erfahrungsbericht Ganymeds
 

Nach einigen Monaten an herkömmlichen Krücken konnte ich kaum mehr gehen damit - Handgelenke, Daumen, Arme, Schultern und Rücken beklagten sich allzu lautstark. Nahe an der Verzweiflung bin ich durch einen Link in einem Forum auf die Ganymeds gestossen und habe sie gleich bestellt. Bereits am nächsten Tag wurden sie bei mir abgeliefert und von ebender Stunde an konnte und kann ich völlig schmerzfrei gehen! Die Gehhilfen sind für mich wirklich ein Geschenk. Die Verspannungen in Rücken und Schultern haben sich noch nicht ganz gelöst, ansonsten sind alle Probleme wie weggeblasen. Einfach genial.
Dass die Ganymeds weitere Vorteile bieten, ist ein schöner Pluspunkt - einfaches Weghängen oder -stellen, massiv verringerte Rutschgefahr auf nassen Böden, Vortrieb beim zügigeren Gehen, ... und dann sehen sie erst noch weniger "krank" aus :-).
Einziger Minuspunkt: wie alle anderen Gehhilfen können die Ganymeds nur in 2,5cm-Schritten verstellt werden - und ich war genau dazwischen... Ein Kollege hat das Rohr nun unten um 1cm gekürzt, seither passen sie wunderbar. Wäre es vielleicht möglich, doppelt so viele Löcher anzubringen (kann ja übers Kreuz geschehen, um die Festigkeit nicht zu vermindern)?
Besten Dank für die Entwicklung und Produktion dieses Super-Produktes, das Betroffenen das Leben ein ganzes Stück einfacher und angenehmer macht!

 
 
4


Name:
Karin Engelbrecht (karin.engelbrecht@gmx.net)
Datum:Mi 11 Jun 2008 20:14:13 CEST
Betreff:Ganymed-Gehhilfen
 

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" - Was Schopenhauer gesagt hat, kann man nicht so stehen lassen. Ich kann sehr wohl mit meiner Behinderungen leben, denn es gibt viele Hilfsmittel, z.B. Gehhilfen. Nicht alle sind gut, auch wenn sie schon "ewig und überall" von den Kassen bewilligt werden. Diese Erkenntnis habe ich, seit ich meine Ganymed-Stöcke benutze.Fast 1o Jahre musste ich die üblichen Stöcke benutzen, die Folge: 7 Hand-Operationen durch Überlastung und den Rat des Chirurgen, bei gleichbleibender Belastung lieber auf den Rollstuhl umzusteigen. Und dann die viele Stürze mit den entsprechenden Folgen: für mich durch Gips- bzw. andere Verbände "Hausarrest", für meine Kinder mehr Belastung durch den Pflegeaufwand. Seit etwa 3 Jahren benutze ich die Ganymed-Stöcke. Und hier die Folgen? Keine neue Op. und kein einziger Sturz!!! Dabei komme ich durch meine Behinderung sehr oft ins Straucheln, ob nach vorn oder zur Seite. Dank der Verlagerung des Schwerpunktes vor den Körper konnte ich mich mit meinen Stöcken jedes Mal abfangen!! Was das bedeutet, kann nur ein betroffener (oder mitdenkender) Mensch nachempfinden! Nie hätte ich gedacht, dass ich doch einmal eine gewisse Sicherheit beim Laufen habe. Jetzt weiß ich es! Das Stehen fällt mir schwer, da ich kein Bodengefühl habe. Da ich mich aber nun beim Stehen gewissermaßen auf vier Punkten am Boden fixiere, fällt mir auch dieses leichter, ohne vornüber zu kippen. Meinen Rücken kann ich leider nicht strahlen sehen, aber ich weiß auch hier, es geht ihm viel besser als vorher. - Nicht zu vergessen sind die Erleichterungen, wenn ich z.B. an der Kasse stehe. Meine Ganymed-Stöcke kann ich überall anhängen - ich kann mich ganz dem Bezahlvorgang widmen, ohne die Stöcke sichern zu müssen! Auch das kann nur jemand verstehen, der nach einem Beinbruch o.ä. in dieser Situation mit den alten Stöcken kämpfte - und dabei doch wusste, es ist nur vorübergehend. Nein, nein, nein - auf meine Ganymed-Stöcke kann und will ich nicht verzichten!! Es ist mir ein Bedürfnis, dies alles denen kundzutun, die für meine Erleichterung sorgten. Als ich von den Schwierigkeiten las, traute ich meinen Augen nicht, musste aber am nächsten Tag doch gleiches wieder lesen. Also kein Versehen! - Das kann doch nicht sein, dass um die weitere Produktion gekämpft werden muss. Ein Vorschlag: stellen Sie doch Personen der ablehnenden Stellen hin und statten sie einmal mit den gängigen und einmal mit Ihren Stöcken aus, stupsen sie unverhofft und mit gleicher Intensität an und ich weiß bereits jetzt, wen Sie vom Boden aufpflücken müssen... Leider sind wohl solche Dinge zur Beweisführung nicht zugelassen. -- Ich würde Sie gern unterstützen, damit Ihr Engagement für die Erleichterung für uns Behinderte nicht umsonst war. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten und alle guten Wünsche für Ihren Kampf aus Dresden! K.E.

 
 
3


Name:
Schlaubaer (Schlaubaer@freenet.de)
Datum:Mi 04 Jun 2008 18:29:48 CEST
Betreff:Erfahrungsbericht Ganymed
 

Hallo,
auch meine Mutter kann nur Gutes über diese tollen Krücken berichten.
Ich habe die Krücken telefonisch bestellt und sie am nächsten Tag bereits erhalten. Vielen Dank für den schnellen Support und die Lieferung auf Rechnung!
Nach Rezeptierung durch die Hausärztin hat die Krankenkasse die Krücken (außer der Selbstkostenbeteiligung von 10€) dann auch komplett bezahlt. Auch wenn es lange gedauert hat bis die Genehmigung vorlag, meine ständigen Nachfragen bei der Krankenkasse waren wohl am Ende sehr hilfreich. Also sollte es Schwierigkeiten geben diese "coolen Dinger" bezahlt zu bekommen einfach hartnäckig bleiben.
Meine Mutter nutzt diese Krücken nun seit einigen Monaten und ist überglücklich, dass ihre Schultern und Handgelenke nicht mehr so schmerzen. Sie wird immer wieder auf das Design angesprochen und hat schon einige Bekannte dazu gebracht die Krücken doch auch mal auszuprobieren. Alle "Probeläufer" waren begeistert und der eine oder andere will sich diese neu designten Krücken auch besorgen.
Also eine abschließend absolut positive Bewertung der Ganymed und Empfehlung für alle Krückenläufer die sich mit ihren alten konservativ geformten Krücken schwer tun.
Vielleicht noch eine Anregung zur weiteren Verbesserung der Krücken: Ist es irgendwie möglich die elastischen Griffe den unterschiedlich großen Handflächen des jeweiligen Benutzers besser anzupassen indem es mehrere Größen zur Auswahl gibt? Quasi eine Größentabelle und -anpassung wie bei Handschuhen. Dann wären die Ganymed nahezu perfekt!

 
 
2


Name:
Regina (ginaflamingo@chello.at)
Datum:So 13 Apr 2008 13:10:21 CEST
Betreff:Ode an Gina's Krücken
 

Hallo liebes Ganymed-Team,
zufällig ist ein Text wieder aufgetaucht, den eine Bekannte von mir vor einigen Jahren verfasst hat, als sie mich das erste Mal mit meinen neuen "Ganymeds" gesehen hat und ich denke, diese Ode ist es wert, hier im Gästebuch zu erscheinen:

Ode an Gina's Krücken

OH!OH!ODE!
In tiefem burgunderrot, Seit an Seit, so stehet Ihr da: Geschwungen so elegant, so schlank, so rank, Ihr seid ein Schmaus für das Auge eines jeden Betrachters.
Granitschwarz ist jeweils ihr Ende - oben und unten zugleich.
Und mittendrinne ebenso!
Oh! Laßt mich Euch loben!
Am Kopfe das edele Halbrund, damit Eure Führerin so sacht und lieblich ihren Unterarm hineingleiten lassen kann. Intelligent getüftelt - eng genug, um Euch nicht gleich bei der ersten Bewegung wieder zu verlieren!
Beide, wie Schwestern, seid Ihr unten und oben auch Euch gleich!
Unten ein gefälliger Gumminupsi, mit Rillen so fein, mit einer erhabenen
Rundung und größer als Eure glanzlosen Cousinen aus dem einfallslosen Sanitätshaus!
Eure sanfte Rundung nach oben dienet dazu, das Abrollen zu erleichtern, die Rillen im Nupsi dazu, die Auflagefläche bei Druck zu vergrößern.
Oh, wie fein durchdacht, wie wohlabgestimmt Ihr seid!
Doch, in der Mitte:
So ähnlich Ihr Euch sonst auch seid - hier trennt sich links von rechts, Seite von Seite.
Geschmeidig nehmt Ihr die zarte Hand Eurer Trägerin auf, schmiegt Euch wohlig an ihre Daumenballen, schmeichelt die Handinnenfläche. Links und rechts!
Ginas starke Finger brauchen Euch nicht mehr fest zu umklammern, wie es bei
Euren grauen Vettern ehedem so geschehen mußte, um Euch nach vorne - nach vorne!!! zu bringen.
Mit Leichtigkeit, einem Vögelchen gleich, biegt sie ihre Finger nur wenig
und führt Euer sanftes Gewicht im eleganten Bogen an ihrer Seite vorbei nach
voran. Doch auch, wenn Eure Trägerin Eurer im Momente nicht bedarf, so knallet
Ihr nicht lieblos und stillos wie Eure Verwandschaft auf den blanken Boden.
Nein, mit Eurer ausgeklügelten Gewichtsverlagerung, durch Euren innovativ!!
intelligenten!! eleganten!! Knick in der Mitte lagert Ihr still und ergeben
an der Wand, hakt Euch zuverlässig in Tisch und Stuhllehne, und Eure
Trägerin kann sich gewiß sein: Ihr fallet nicht und weichet nicht von ihrer Seite!
Oh, Euch gebühret eine solche Ode!
Habt Dank für die Erleichterung, die ihr Gina so vortrefflich verschaffet!

 
 


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